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Bundesweiter Protestspieltag

Hallo Borussen,

das kommende Spiel gegen den SC Freiburg steht neben der Spendenaktion für Obdachlose in Dortmund wieder im Zeichen des Protests gegen die Politik von DFL, DFB und Vereinen. Zahlreiche Fanszenen in ganz Deutschland werden nach dem 20-minütigen Stimmungsboykott vor einigen Wochen nun eine gesamte Halbzeit schweigend verbringen, um den Druck auf die Funktionäre für nachhaltige Veränderungen weiter zu erhöhen.

Niemand gerät bei der Aussicht auf 45 ruhige Minuten in Verzückung, gerade weil unsere Mannschaft zurzeit oft begeisternden Fußball spielt. Und doch steht die SÜDTRIBÜNE DORTMUND immer besonders im Fokus, wenn es darum geht, für einen solidarischen, fannahen Fußball einzutreten. Lasst uns deshalb auch diesmal über Vereinsgrenzen hinweg ein entschlossenes Zeichen setzen, gemeinsam mit den Gästen aus dem Breisgau eine Halbzeit lang schweigen und unseren BVB nach der Pause umso lauter nach vorne schreien!

Warum die angekündigte Abschaffung der Montagsspiele in der Bundesliga kein Grund ist, sich nun zurückzulehnen, lest ihr im finalen Protestaufruf:

Keine Montagsspiele in der Bundesliga ab der Saison 2021/2022, so titelten die Zeitungen in der letzten Woche. Kurz zuvor veröffentlichten wir als Fanszenen Deutschlands unsere Protestpläne bezüglich des Spieltags vom 30.11. bis zum 03.12., bei welchem wir ein deutliches Zeichen gegen die Spieltagszerstückelung und insbesondere gegen Montagsspiele setzen wollen.

Und nun? Ist doch alles gut, Ziel erreicht, weitersingen, danke.

Pustekuchen!

Klar ist: Diese, bisher nicht verbindliche, Aussage, die wohl aus einem Stimmungsbild der Erstligisten hervorgegangen ist, ist ein großer Erfolg! Dieser Erfolg ist zurückzuführen auf den jahrelangen Protest gegen Spieltagszerstückelung und insbesondere auf den Protest seit der Einführung der Montagsspiele in der 1. Bundesliga. Dieses Stimmungsbild zeigt, was wir als Fans erreichen können, wenn wir gemeinsam starke und aussagekräftige Zeichen für unsere Rechte und Interessen setzen. Es zeigt auch, dass die Vereine eine entscheidende Rolle in der Vermarktungsspirale innehaben. Diese Rolle müssen die Vereine nutzen, um neben ihren berechtigten Kapitalinteressen auch unsere Interessen und Forderungen zu berücksichtigen und sie in der DFL zu vertreten.

Klar ist aber auch: Dieser Schritt kann nur der Anfang sein! Der Protest, der in den letzten beiden Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen hat, war nur deshalb so stark und öffentlichkeitswirksam, weil er solidarisch von der ersten bis zur fünften Liga mitgetragen wurde. Diese Solidarität müssen wir auch weiterhin an den Tag legen! Wir freuen uns darüber, dass die Vereine der 1. Bundesliga Montagsspiele abschaffen wollen. Das reicht uns aber nicht! Wir wollen Montagsspiele generell abschaffen – in jeder Liga! Deshalb werden wir unseren Protest genauso in die Stadien tragen, wie vor dieser Meldung.

Gerade in der zweiten Bundesliga laufen vergleichbare Befragungen und Gespräche, wie in der ersten Liga. Diese Gespräche werden in der Woche nach dem Protestspieltag fortgeführt. Setzen wir durch unseren 45-minütigen Boykott ein konkretes starkes Zeichen dafür, dass sich die Zweitligisten der Entscheidung der Erstligisten anschließen. Zeigen wir darüber hinaus, dass wir Montagsspiele konsequent und generell ablehnen.

Das geht nur gemeinsam, die Zeit ist reif:

Holen wir uns den Fußball zurück – von der ersten bis zur letzten Liga!

VORSPIEL

Vorspiel
Vorspiel 175
Gladbach

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