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Büdchen aktuell

Zum Heimspiel gegen Monaco wird das Büdchen geöffnet sein.
Erhältlich sind unter anderem die Fanzines 45 Grad und die neue Erlebnis Fussball.


Protestspieltag am Mittwoch

Hallo Borussen,

am Mittwoch im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg steht der erste Protestspieltag gegen DFL und DFB nach dem Abbruch der Gespräche mit den Verbänden an (Statement Fanszenen Deutschlands). Die ersten 20 Minuten wird es sowohl auf Heim- als auch auf Gästeseite keinen organisierten Support geben. Weil es niemandem leicht fällt, auf die Unterstützung der Mannschaft zu verzichten, möchten wir nochmal kurz auf die enorme Bedeutung des Protests hinweisen.

Weder Verbände noch die darin organisierten Vereine lassen trotz breiter Gegenwehr in den Stadien erkennen, dass sie die fortschreitende Entfremdung des Fußballs von seiner Basis stoppen wollen. Im Gegenteil: Während die 50+1-Regel wackelt, Montagsspiele auch in Liga 3 eingeführt werden, Fanutensilien weiterhin nicht komplett freigegeben sind und der Videobeweis dem Spiel die Emotionen raubt, scheint der Fokus allein auf der Vergabe der EM 2024 zu liegen. Gleichzeitig bereitet die DFL hinter verschlossenen Türen schon die nächste Vergabe der TV-Rechte für die Bundesligen vor – mal wieder ohne Einbeziehung von Faninteressen.

Deshalb müssen wir auf den Rängen weiterhin klare Zeichen setzen, dass es so nicht mehr weitergeht! Es müssen endlich konkrete Maßnahmen her, die dem Fußball und seinen Fans helfen und nicht nur den Profitinteressen einiger weniger. Zusätzlich wollen wir mit unserem Protest auch ein Signal an die Geschäftsführung des BVB senden, ihren Einfluss bei DFL und DFB stärker geltend zu machen. Lasst uns jetzt für einen besseren Fußball kämpfen, damit wir morgen noch etwas von ihm haben!

Ihr werdet von uns hören – oder auch nicht!

PS: Genauere Einblicke in die gescheiterten Gespräche mit DFB und DFL findet ihr in diesem Interview bei schwatzgelb.de: https://www.schwatzgelb.de/2018-09-05-im-gespraech-mit-fanszene-dfb-dialog-abbruch.html


Büdchen Aktuell

Zum Heimspiel gegen Nürnberg wird das Büdchen zur Toreöffnung geöffnet sein. Es gibt nach wie vor Restexemplare der Südtribünen-Jacke in den Größen S und M sowie des 45 Grad Fanzines.

Außerdem werden neben den bekannten auch neue Aufkleber-Motive erhältlich sein (u.a. die Fahne aus Nikosia als Aufkleber).


Ihr werdet von uns hören – oder auch nicht!

„Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fußballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fußballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.“

So schlossen wir vor rund einem Monat unsere Erklärung zu dem Abbruch der Gespräche mit den Verbänden. Wir führten dabei aus, dass der Beitritt der Fanseite zu einem wie auch immer gearteten „runden Tisch‘‘ keine Verbesserung für jene Fanseite mit sich gebracht hat und wohl auch nicht bringen wird. Viel mehr handelte es sich bei den Gesprächen um eine für die Verbände gesichtswahrende Vorgabe von Dialogbereitschaft, ohne dabei jedoch gewillt zu sein, tatsächliche Verbesserungen im Sinne der Fußballfans durchzusetzen. Auch die geleakten E-Mails zwischen DFB-Präsident Reinhard Grindel und seinem Vizepräsident Rainer Koch haben uns gezeigt, dass der Abbruch der Gespräche ein richtiger Schritt war.

Diese Resignation bezieht sich dabei jedoch einzig und allein auf die besagten Gespräche, nicht jedoch auf unseren grundsätzlichen Kampf für einen anderen Fußball. Einen Fußball, der sich an der Basis orientiert, statt die Spirale in immer neue Höhen zu drehen. Der den Fokus auf die Fans legt, statt sich nur nach Investoren, Stakeholdern und dem großen Geld zu richten.
Wenn die Anliegen der Fans in Gesprächen kein Gehör finden, dann vertreten wir sie wieder dort, wo man uns nicht ignorieren kann: In unseren Stadien und Kurven. Wir haben angekündigt, dass man von uns hören wird und setzen das in der kommenden englischen Woche, dem siebten Spieltag, um.

In den ersten 20 Minuten der Spiele werden wir auf einen wie üblich organisierten Support verzichten. Stattdessen werden wir unseren Protest in die Stadien tragen und zeigen, dass die große Masse an Fans nicht damit einverstanden ist, was einige wenige Funktionäre mit unserem geliebten Fußball veranstalten.

Über die genaue Ausgestaltung des Protests werden die jeweiligen Fanszenen informieren. Schließt euch den Protesten an, um ein einheitliches und starkes Zeichen zu setzen! Zeigt denen da oben, dass die Fans in den Stadien nicht gewillt sind, immer neue Auswüchse der Kommerzialisierung und Entfremdung in Kauf zu nehmen!

Die Fanszenen Deutschlands im September 2018


Hausverbote für Gesänge: Wie Hopp versucht, Fans mundtot zu machen

Am kommenden Samstag spielen wir wieder einmal gegen die TSG Hoffenheim in Sinsheim. Dieses Konstrukt ist seit nunmehr zehn Jahren in der 1. Bundesliga und somit „feiert“ auch unser Protest gegen den Plastikclub aus dem Kraichgau sein Jubiläum. Seit unserem ersten Auswärtsspiel gegen Hoffenheim, das am 21.09.2008 noch im Stadion von Waldhof Mannheim ausgetragen wurde, und aufgrund des Konterfeis von Dietmar Hopp im Fadenkreuz gleich mit einem saftigen Skandal startete, lebt unser Protest mal mehr, mal weniger intensiv. Aber er lebt und ist seit dem letzten Spiel der abgelaufenen Saison wieder komplett neu entfacht worden.

Unsere Meinung über Dietmar Hopps Mutter ist mittlerweile selbst dem letzten Menschen in dieser Republik bekannt und wird von uns auch nicht mehr geändert. Wobei selbst szenefremden Menschen bewusst sein wird, dass uns seine Frau Mutter herzlich egal ist und es vielmehr darum geht, unsere Ablehnung gegenüber dem Retortenclub TSG Hoffenheim kurz und drastisch kundzutun. Man kann von der Ausdrucksweise halten, was man möchte, aber Fußball war schon immer ruppig und wird auch entgegen der Wünsche der Funktionäre allerorten immer ruppig bleiben. Und dass hinter der derben Sprache begründete Kritik am Modell Hoffenheim steht, ist ebenfalls kein Geheimnis, auch wenn das meistens weit weniger Gehör findet. Hopp kann diese Kritik offensichtlich auch nach vielen Jahren nicht verstehen und reagiert darauf stattdessen immer dünnhäutiger. Nachdem weder die Sirene, noch die Jammerei beim DFB im vergangenen Jahr irgendwas gebracht haben, kam es im Nachgang des vergangenen Spiels zu Anzeigen Hopps wegen vermeintlicher Beleidigung. Auf dieser selbstgeschaffen Grundlage wurden nun 33 Hausverbote gegen BVB-Fans für die anstehende Partie ausgesprochen.

Wir stellen uns das so vor: Da sitzt die Polizei Sinsheim (oder wo die nächste Wache in dieser Metropolregion auch immer stehen mag), betätigt sich als Lippenleser und wertet allen Ernstes die Videoaufnahmen des Gästeblocks aus, um zwischen den tausenden Rufern die vermeintlich schlimmsten Krakeeler auszumachen und deren Fotos den Dortmunder Kollegen zu übermitteln. Die wiederum ermitteln die Identitäten dieser Personen, um diese zurück nach Sinsheim zu schicken. Mithilfe dieser Daten spricht die TSG Hoffenheim nun tatsächlich Hausverbote aus. In einer Zeit voller ernsthafter Probleme und ständiger Rumheulerei der Polizei, dass diese doch so unterbesetzt und überarbeitet sei, ist dieser ganze Vorgang eine einzige Farce.

33 Fußballfans ist es am Samstag also unter Androhung rechtlicher Schritte verboten, das Spiel ihres Vereins zu besuchen, weil sie gemeinsam mit mehreren Tausend anderen Gästeanhängern in Schmähgesänge eingestimmt haben sollen, die so oder so ähnlich seit Jahren in dutzenden Stadien im ganzen Land zu hören sind. Wir sind ja inzwischen viel Absurdes gewöhnt, aber wenn unliebsame Gesänge schon genügen, um Leute auszusperren, können wir uns wirklich nur noch an den Kopf packen. Schließlich geht es hier nicht um die angeblich gefährdete Sicherheit durch Gewalt, Pyrotechnik oder sonstwas, es geht auch nicht um rassistische oder volksverhetzende Parolen, es geht einzig und allein um die persönlichen Befindlichkeiten einer Einzelperson.

Was Hopp mit seinen Anzeigen und Hausverboten (warum eigentlich 33 und nicht 300 oder gleich 3000?) erreichen will, wissen wir nicht. In seiner Welt ist es vielleicht möglich, Unruhe und kritische Stimmen mit ein bisschen autoritärem Gehabe und Druck von oben zu ersticken. Was bei seinen Speichelleckern und Lakaien funktionieren mag, funktioniert bei uns aber sicher nicht. Wir geben einen Scheiß auf das, was ein alter, reicher Mann in seinem Elfenbeinturm von uns hält. Uns beeindrucken die lächerlichen Verbote nicht, sie bestärken uns nur in unserer Meinung: Dass nicht wir und unsere Gesänge das Problem sind, sondern all diejenigen, die ihre Vorstellungen von einem glattgebügelten, marktkonformen, entwurzelten Fußball durchsetzen wollen. Einen Fußball, wie ihn das Konstrukt TSG Hoffenheim verkörpert.

Dagegen werden wir uns auch weiterhin mit unseren Mitteln wehren! Und sollte Hopp tatsächlich glauben, er könne uns mit seinen Verboten mundtot machen, zeigen wir ihm am Samstag, wie falsch er damit liegt!

Solidarität mit den Ausgesperrten!
SÜDTRIBÜNE DORTMUND steht zusammen!

Quelle: SÜDTRIBÜNE DORTMUND


VORSPIEL

Vorspiel
Vorspiel 172
FC Bayern

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United we stand - divided we fall