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Neuer Treffpunkt: Saisonauftakt gegen Leipzig

NEUER TREFFPUNKT!
Aufgrund einer parallel stattfindenden Veranstaltung im Westpark, treffen wir uns am Dortmunder U (Emil-Moog-Platz).


Hallo Borussen,

nach einer langen Sommerpause steht am Sonntag, 26. August, endlich das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison 2018/19 auf dem Plan. Ungeachtet des Gegners wollen wir uns wie im vergangenen Jahr gemeinsam auf die neue Spielzeit einstimmen. Alle BVB-Fans sind deshalb eingeladen, ab 14 Uhr zum Westpark Dortmunder U (Emil-Moog-Platz) zu kommen. Zu fanfreundlichen Preisen gibt es Leckeres vom Grill, Getränke können selbst mitgebracht oder an den umliegenden Buden besorgt werden. Auch unser Büdchen wird mit einem breiten Angebot vor Ort sein.

Für 10 Euro könnt ihr euch außerdem als Mitglied im Bündnis SÜDTRIBÜNE DORTMUND anmelden und bzw. eure Mitgliedschaft verlängern.

Um 15.45 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Westfalenstadion. Dort ist jeder gefordert, 90 Minuten alles für den ersten Saisonsieg zu geben!

Wir sehen uns! Heja BVB!


Jetzt erst recht!

Vor rund zwölf Monaten schlossen sich bundesweit die Fankurven zusammen, um sich der voranschreitenden Zerstörung des Fußballs wie wir ihn kennen entgegen zu stellen. Nachdem medial zahlreiche Versuche all jener, die sich von dieser Kampagne in die Enge getrieben fühlten, misslangen, mussten sich diese Verantwortlichen bei DFB und DFL in den kommenden Monaten an ihren öffentlichen Aussagen messen lassen.

Die anfängliche Euphorie wich in den zwei erfolgten Standpunktgesprächen zwischen Vertretern der Fanszenen Deutschlands mit den Verantwortlichen aus DFB und DFL schnell. Viel mehr verfestigte sich abermals der Eindruck, man wolle diesen Dialog wie in den vergangenen Jahrzehnten nutzen, um mit einem medienwirksamen Gesprächsangebot und netten Worten die Taten um jeden Preis zu vermeiden.

Eine Mitschuld an den Entwicklungen tragen in zahlreichen Fällen auch die Vereinsvertreter. Oftmals offenbarte ein Blick hinter die Kulissen, dass Vertreter der Vereine im Innenverhältnis gegenüber den eigenen Fanvertretern Verständnis und Zusagen geben, um innerhalb der Liga-/Verbandsversammlungen dann genau gegenteilig zu agieren. Auch fehlt es hier ganz klar an einer lösungsorientierten Vernetzung und Eigeninitiative. Insbesondere in der Causa um die 50+1-Regel zeigte der Vorstoß des Vertreters vom FC St. Pauli eindrucksvoll, dass es unter den Vereinsvertretern deutlich Spielraum für mehr Eigeninitiative gibt, der noch ungenutzt ist. Die Vereinsvertreter sind mit Nichten die Abnicker von kommerziellen Plänen der Deutschen Fussball Liga, die allein aus Selbsterhaltungszwecken die Vermarktung der Ware Fussball vorantreiben muss. Die Vereinsvertreter sind die, die Werte und Wünsche der Basis aus Mitgliedern und Fans ihrer Vereine vertreten sollen.

Nur wenige Tage nach dem zweiten Gespräch stellte sich heraus, dass ab der Saison 2018/2019 sogar die 3. Liga einen Montagsspieltag haben wird, was im Rahmen des Gesprächs zu keinem Zeitpunkt seitens der Verbände angebracht wurde, obwohl mit Thomas Schneider eine selbsternannte Person mit der Kernkompetenz Faninteressen vertreten war. Alleine hier hätte die Brisanz des Themas auffallen müssen. Stattdessen wurde mit einer Pilotphase für die einheitliche Behandlung von Fanutensilien ein neuer Papiertiger geschaffen, der bis heute keine Ergebnisse vorzuweisen hat. In puncto Sportsgerichtbarkeit goss der DFB seine bisher intransparenten Strafen in horrenden Höhen lediglich in Formen und manifestierte sein willkürliches Ersatzstrafrecht in einem Strafenkatalog. Auch hier kann weder von einer Verbesserung im Sinne von Vereinen und Fans keine Rede sein. Von Transparenz fehlt weiterhin jede Spur, was auch die bis heute mangelnde Aufklärung der Causa Beckenbauer in Zusammenhang mit den Sommermärchen-Millionen oder im Falle des Funktionärs Curtius sehr eindrucksvoll widerspiegelt. Die vermeintliche Neurregelung der Regionalligen wurde in einem Hauruckmanöver zu einem Glücksspiel umfunktioniert, anstatt eine klare Regelung zu finden. Wir können diese Liste Punkt für Punkt abarbeiten um letztendlich unter dem Strich festzuhalten: Dem DFB und der DFL sind sich weder dem Gegenwert dieser ausgestreckten Hand der Fanszenen Deutschlands, noch den Konsequenzen dieser mangelnden Wertschätzung der Basis in den Stadien bewusst. Stattdessen manifestierte sich viel mehr der Eindruck, dass der Fussballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen.

Aus diesem Grund sehen wir keine andere Möglichkeit, als die Gespräche mit sofortiger Wirkung zu beenden und den Protest noch engagierter als zuvor in die Stadien zu tragen.

Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fussballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fussballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.

Ihr werdet auch in dieser Saison von uns hören!

Die Fanszenen Deutschlands im August 2018


Saisonrückblick 2017/2018


Amateure

AUF NACH BONN!

Sa. 28.07. | 14.00 Uhr | Bonner SC – AMATEURE | Sportpark Nord

Wir reisen mit dem Zug an!
Treffpunkt: 09.30 Uhr Dortmund Hbf


ALLE IN BLOCK H!

Sa. 04.08. | 14.00 Uhr | AMATEURE – Viktoria Köln | Stadion Rote Erde


Ob in NRW, Bayern oder anderswo – Verschärfte Polizeigesetze stoppen!

Noch vor der Sommerpause soll im nordrhein-westfälischen Landtag ein neues und massiv verschärftes Polizeigesetz verabschiedet werden. Unter dem Vorwand der terroristischen Gefahr und dem subjektiven Gefühl zunehmender Kriminalität sollen die Befugnisse der Polizei erneut massiv erweitert werden. Mit der Einführung der „drohenden Gefahr“ sollen die Sicherheitsbehörden auch ohne konkrete Hinweise weitreichende Maßnahmen gegen vermeintliche Gefährder veranlassen können.


Aus Erfahrungen wissen wir, dass diese repressiven Maßnahmen mit als erstes gegen uns Fußballfans zur Anwendung kommen werden, gerade in Zeiten in denen die Medien und Verantwortliche immer öfter von „Terror“ im Zusammenhang mit Zwischenfällen beim Fußball reden.

Wir werden eventuell schon in der neuen Saison Polizisten mit Elektroschockern gegenüberstehen, die in den USA für einige Todesfälle sorgten. Wir werden unter noch weitergreifenden Aufenthaltsverboten leiden, unsere Freunde nicht mehr treffen dürfen, alles kontrolliert von dem Sender an unserem Fuß.
Vielleicht werden die Handys von Personen überwacht, welche für ihren Fanclub einen Bus zum Derby anmelden, denn wie wir wissen, droht dort laut Sicherheitsbehörden immer eine gewisse Gefahr.

Niemand von uns kann wollen, dass der Polizei noch weitere Mittel gegeben werden, unsere Freiheit einzuschränken, uns zu überwachen und uns durch Bahnhöfe und Innenstädte zu jagen.

Daher ist es gerade an uns, ein deutliches Zeichen gegen dieses Gesetzesvorhaben zu setzen, das perfiderweise noch schnell vor Beginn der Sommerpause des Landesparlamentes verabschiedet werden soll. So soll der durchschnittliche Bürger im Jubel um die Fußball-WM nicht mitbekommen, wenn seine Freiheits- und Persönlichkeitsrechte nachhaltig eingeschränkt werden.


Wir rufen daher alle Fans von Borussia Dortmund auf, sich uns am 07.07.2018 auf dem Weg nach Düsseldorf zur gesellschaftsübergreifenden Demonstration des Bündnisses „Nein! Zum neuen Polizeigesetz NRW“ anzuschließen. Wir werden zusammen mit dem Zug ab Dortmund Hbf um 10:45 Uhr abfahren und hoffen, dass viele Borussen dazu beitragen und deutlich machen, dass ein solches Vorhaben in NRW durch die breite Masse der Bevölkerung nicht gewünscht ist!


NEIN! Zum neuen Polizeigesetz NRW.


VORSPIEL

Vorspiel
Vorspiel 168
Frankfurt

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SPIELTAGSBILDER

Bilder
United we stand - divided we fall